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Ball der Wiener Philharmoniker
2012.1.19. Bécs bővebben »

Aktualitások - Ball der Wiener Philharmoniker

2012.1.19. Bécs

Ball der Wiener Philharmoniker



Der erste Ball der Wiener Philharmoniker fand am 4. März 1924 statt. Er setzte Akzente, die das Ballkomitee bis heute beibehalten hat. So wird der Reingewinn immer zu Gunsten von Wohlfahrtseinrichtungen verwendet. Der Ball der Wiener Philharmoniker kann als "Traditionsball" bezeichnet werden. Er wurde bisher 69 Mal veranstaltet.

Zwischen 1924 und 1930 gab es sieben Bälle, von 1931 und 1949 keinen. Ab 1949 wurde der Ball neuerlich ein anerkannter Fixpunkt des Wiener Faschings. 1991 mußte der Ball kurzfristig wegen des Golfkrieges abgesagt werden.

Das Musikvereinsgebäude in 1010 Wien, Bösendorferstraße 12, ist nicht nur Heimstätte der Wiener Philharmoniker; dieses prächtige Gebäude ist auch Veranstaltungsort des Balles. Den Ehrenschutz übernimmt alljährlich der Herr Bundespräsident. Mitglieder der Österreichischen Bundesregierung sowie die jeweiligen Landeshauptleute und Bürgermeister der beiden inoffiziellen Heimatstädte der Wiener Philharmoniker, Wien und Salzburg, gehören dem Ehrenpräsidium an.

Schon vor Beginn jedes Balles können die Ballbesucherinnen mit einer kleinen Überraschung rechnen: Von Mitgliedern des Orchesters wird den Damen im Foyer des Musikvereinsgebäudes die Damenspende (Ballspende) überreicht.

Der erste Höhepunkt des Balles ist die feierliche Eröffnung im "Goldenen Saal". Der herrliche Saal, mit zahllosen Blumen und Grünpflanzen geschmückt, bildet den festlichen Rahmen. Richard Strauss, mit den Wiener Philharmonikern in künstlerischer Zusammenarbeit lange Jahre verbunden, komponierte für den ersten Ball eine Festfanfare, die seither bei jeder Balleröffnung erklingt. Wenn die Blechbläser der Wiener Philharmoniker auf dem Balkon diese Fanfare sowie die "Ausseer Fanfare" von Gottfried Ritter von Freiberg anstimmen, beginnt der Einzug der Ehrengäste.

An der Spitze der oft sehr langen Kolonne schreitet der "Ehrendirigent" des jeweiligen Balles, der, nachdem alle Ehrengäste am Podium Platz genommen haben, ein "Gustostückerl" mit den Philharmonikern zum Besten gibt.

Bisher hatten Claudio Abbado, Leonard Bernstein, Karl Böhm, Willy Boskovsky, Pierre Boulez, Placido Domingo, Christoph Eschenbach, Sir John Eliot Gardiner, Carlo Maria Giulini, Mariss Jansons, Herbert von Karajan, Carlos Kleiber, Clemens Krauss, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Georges Pretre, Sir Simon Rattle, Sir Georg Solti, Christian Thielemann - alles Dirigenten der Philharmonischen Abonnementkonzerte - sowie viele andere Weltspitzendirigenten von philharmonischen Abonnementkonzerten diese Aufgabe übernommen.

Anders als bei den Konzerten müssen die Musiker der Wiener Philharmoniker in der Mitte des Saales Platz nehmen, sie überlassen das Podium den Damen und Herren des Patronessen- und Ehrenkomitees, dem zahlreiche Vertreter des gesellschaftlichen Lebens, in erster Linie aber viele Künstler, Freunde und Förderer des Orchesters angehören.

Seit 1924 waren unzählige prominente Persönlichkeiten Mitglieder dieser beiden Komitees. Nur einige Namen seien erwähnt: Hugo von Hofmannsthal, Erich Wolfgang Korngold, Lotte Lehmann, Franz Schalk, Leo Slezak und Richard Strauss bei den Vorkriegsbällen, Agnes Baltsa, Rudolf Buchbinder, José Carreras, Placido Domingo, Elina Garanča, Edita Gruberova, Jonas Kaufmann, Angelika Kirchschlager, Lang Lang, Anna Netrebko, Michael Schade, Peter Simonischek, Bo Skovhus und Heinz Zednik neben vielen anderen Künstlern bei den Bällen nach 1949.

Der bedeutende österreichische Dichter und Direktor des Wiener Burgtheaters Anton Wildgans verfaßte einen Beitrag im Ballbüchlein des ersten Balles, welches als Damenspende überreicht wurde. Seine Laudatio an das Orchester, ein "Vorspruch zum Fest", beginnt mit den Worten: "Euch liebt die Heimat, euch ehrt die Welt".

Ein jedes Jahr neu zu erstellendes Jungdamen - und Herrenkomitee steht im Mittelpunkt der Eröffnung. Die Damen, Mindestalter 17 Jahre, die Herren nicht jünger als 18, schreiten in ihren blütenweißen Abendkleidern und schwarzen Fräcken zu den Klängen der schon traditionellen Polonaisen von Chopin oder Ziehrer in den Saal und tanzen eine gefällige Einlage. Die Choreographie und Einstudierung übernimmt die Tanzschule Elmayer.

Von 1949 bis 1980 bekleidete das Ehrenamt der Ballpräsidentin Frau Maria Mautner Markhof, 1985 und 1986 Frau Elisabeth Waldheim. 1981/82/83 und 1984 hatte der Philharmonikerball keine Präsidentin, ebenso 1987/88 und 1989. Von 1990 bis 2010 war Frau Eva Angyan Ballpräsidentin. 2011 übernimmt dieses Ehrenamt ein Ballkomitee, dem Frau Rotraut Konrad, Frau Marjana Lipovšek, Herr Dr. Hannes Androsch und Herr Direktor Dominique Meyer angehören.

Nachdem viele Jahre hindurch Frau Lucie Bräuer-Fränzl, ehemalige Solotänzerin der Wiener Staatsoper, die Choreographie erstellt und einstudiert hatte, übernahm ab dem Jahre 2000 Herr Dkfm. Thomas Schäfer-Elmayer von der bekannten Wiener Tanzschule Elmayer-Vestenbrugg das Tanzmeisteramt des Balles. Dem Tanzmeister obliegt zudem die Leitung der Publikumsquadrillen um Mitternacht und um 2 Uhr früh. Er spricht auch die einzigen Worte, die bei der langen Eröffnungszeremonie gesagt werden: "Alles Walzer"! Vor und nach dieser kurzen Ansage drehen und wiegen sich die Paare des Eröffnungskomitees, von den Zusehern heftig akklamiert, im wienerischen "Linkswalzertakt".

Rasch vermischen sich beim ersten Walzer die Paare der Eröffnung mit den übrigen Ballgästen zu einer Symbiose der Freude am Tanzen, an dem glanzvollen Rahmen, und der ausgelassenen Üppigkeit einer rauschenden Ballnacht.
In den vielen kleineren Sälen und Räumen des Musikvereinsgebäudes, in denen das übrige Jahr hindurch weltberühmte Künstler auftreten, kann man sich vom Tanzen ausruhen oder sich in geselligem Beisammensein unterhalten. Diverse Büffets und Bars sorgen für eine Stärkung zwischendurch, im Gottfried von Einem Saal ist ?Prickelndes und Jazz" zu erleben. Ein romantischer Wiener "Heuriger" mit Heurigenmusik lädt ebenso zum Verweilen ein wie eine Diskothek im Metallenen Saal. Ab 22.30 Uhr findet in der Music Lounge im Gläsernen Saal ein abwechslungsreiches Musikprogramm statt. Für das leibliche Wohl sorgt der Wiener Gastronomiebetrieb Gerstner.

Das Zentrum bildet der "Goldene Saal", der zu den besten und schönsten Konzertsälen der Welt zählt. An diesem langen Abend ist er ganz und gar dem Tanz gewidmet. Ein großes Ball-Streichorchester spielt hauptsächlich Wiener Walzer und eine moderne Bigband bietet populäre Tanzmusik unserer Zeit an. Schon seit vielen Jahren unterhält das Große Wiener Ballorchester unter Helmut Steubl mit seinen Weisen die Ballgäste. James Last, Max Greger, Hugo Strasser, Ambros Seelos, The Pasadena Roof Orchestra und viele andere internationale Kapellen sorgten mit ihren heißen Rhythmen für ausgelassene Stimmung.

Wenn um fünf Uhr früh das Orchester Steubl den langsamen Walzer "Brüderlein fein" anstimmt und das Licht der großen Kristalleuchter immer mehr abgeblendet wird, verspüren die zahlreichen Gäste, die bis zum Schluß des Balles geblieben sind, ein bißchen Traurigkeit über das so rasch gekommene Ende des Balles. Beim letzten, allerletzten Walzer, zumeist "Gold und Silber" von Franz Lehár, weicht dann die melancholische Stimmung gleich wieder einem aufkommenden Glücksgefühl: In einem Jahr wird es wieder einen Philharmonikerball geben!

Die Wiener Philharmoniker freuen sich ganz besonders auf Ihr Kommen!

forrás: wienerphilharmoniker.at

 
 
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Frissítve: 2013.10.29 11:07
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